Test: Splatoon

Von Michael Prammer am 03. Januar 2017

Auf unserer Uhr befinden sich noch 30 Sekunden. Die Übersichtskarte auf dem GamePad ist schätzungsweise zu 30% mit blauer Farbe, der Farbe unseres Teams, gefüllt. Die Zeit drängt und kurz vor der größten von Gegnern beklecksten Fläche haben wir schon wieder das Zeitliche gesegnet. Doch dann sehen wir auf der Karte, wie sich einer unserer Mitstreiter bis kurz vor das Feindesgebiet durchgekämpft hat. Per Supersprung eilen wir ihm zu Hilfe und färben die Fläche hinter ihm ein. Ein weiterer Inkling-Kamerad eilt uns zur Hilfe und unterstützt uns mit Farbbomben. Der Counter tickt auf Null runter, die Stunde der Wahrheit beginnt. Der "Miezrichter", eine große Katze, verkündet das Ergebnis: Wir haben mit 43% knapp gewonnen. Was ihr gerade gelesen habt, ist ein typischer Spielverlauf von Splatoon. Wir von WiiUX haben uns intensiv mit dem Farbshooter beschäftigt, unzählige Onlineschlachten bestritten und uns durch die Solokampagne geballert. Nach dem Anspiel-Tagebuch fassen wir nochmal alles Wissenswerte zusammen und liefern euch den abschließenden Test mit vorläufiger Wertung.

Ein knallbunter Shooter
Splatoon ist ein Shooter. Genauer gesagt ein Third-Person-Shooter, bei dem die Kamera hinter dem Charakter platziert ist. Doch Splatoon eifert keinem Battlefield oder Call of Duty nach, sondern verfolgt sein eigenes Konzept. Statt echter Gewehre bedient der Spieler verschiedene Farb-Waffen, die ein wenig an Paintball-Wummen erinnern. Dadurch bleibt der Titel familienfreundlich und ist auch für jüngere Spieler geeignet. Auch die Spielcharaktere sehen nicht einfach nur besonders aus, sondern sind im Rahmen eines ganzen Charakterkonzepts eng mit dem Spielprinzip verknüpft. Der Spieler steuert die sogenannten Inklinge, eine Mischung aus Mensch und Tintenfisch. In Menschenform laufen sie mit Farbwummen bewaffnet über das Spielfeld und färben alles ein. Per Knopfdruck verwandeln sie sich und können in ihrer Tintenfisch-Form durch Farbe tauchen. Dabei füllt sich auch der Farbtank wieder. Dieses Spielprinzip ist schlichtweg genial. Die taktischen Finessen, die sich durch das Verstecken in der Tinte oder das Überwinden von Höhenunterschieden ergeben, können zum eigenen Vorteil ausgelegt werden. Wer genügend Farbe auf dem Spielfeld verteilt hat, ist dank der Auflademöglichkeiten des Tanks klar im Vorteil gegenüber seinen Gegnern. Die herrlichen Duelle, die daraus entstehen, machen nicht nur Spaß, sondern vermögen es auch, stundenlang ans GamePad zu fesseln. Selbst die Tatsache, dass es zum Start des Spiels nur sechs Arenen gibt, fällt beim Spielen kaum auf. Dabei sei noch erwähnt, dass alle vier Stunden nur jeweils zwei Arenen im Rang- beziehungsweise im Standardkampf verfügbar sind und diese ständig durchwechseln. Wie dem auch sei, man freut sich einfach nur auf das nächste Duell, egal in welcher Arena.



Nach dem ersten Spielstart wird man dank eines Tutorials behutsam in die Spielwelt von Splatoon eingeführt und bekommt alles Wissenswerte erklärt. Zuvor jedoch darf man seinen tintenfischigen Begleiter etwas personalisieren. Grundlegende Dinge wie Geschlecht, Augenfarbe und Hautfarbe wählt man sofort, während verschiedene Kleidungsstücke später gekauft werden dürfen. Wer schon vor einigen Wochen am „Global-Testfire“, einem Belastungstest der Nintendo-Server, teilgenommen hat, wird diesen Part des Spiels bereits kennen. Der eigentliche Spielstart führt euch dann auf die Plaza des kleinen Städtchens Inkopolis. Von hier aus stürzt ihr euch in alle Aktivitäten, die es in Splatoon zu entdecken gilt. Zuallererst fallen einem hier die weiteren Inklinge auf, die sich auf dem Platz tummeln. Diese sind potentielle Gegner (oder Mitspieler) aus dem Miiverse, die man sich aber auch in aller Ruhe anschauen darf, um vielleicht sogar deren Kleidungsstil zu kopieren. Apropos: Inkopolis bietet vier unterschiedliche Läden, in denen Schuhe, T-Shirts, Kopfbedeckungen und Waffen erstanden werden können. Das Geld dafür gibt es in den Online-Kämpfen. Da verschiedene Ausrüstungsgegenstände allerhand passive Effekte mit sich bringen, kann der Spieler so seine eigene, perfekt abgestimmte Kleidungskombination zusammenstellen. Diese Effekte können zum Beispiel ein schnelleres Auffüllen des Tanks oder die schnellere Fortbewegung des Inklings sein.

Willkommen in Inkopolis

Bei jedem Spielstart wird der Spieler von einem schrillen Kommentatoren-Paar begrüßt, die euch über aktuelle Geschehnisse sowie die aktuell verfügbaren Arenen unterrichten. Das mag zu Beginn noch ganz lustig sein, kann einem aber nach einigen Spielstarts gewaltig auf den Wecker gehen, zumal sich diese Begrüßung auch nicht überspringen lässt. Der Mittelpunkt der Plaza ist ein gewaltiger Turm, der mit dem Online-Modus den Hauptteil des Spiels repräsentiert. Hauptbestandteil des Online-Modus ist der Revierkampf. Hier wird in zwei Teams im Vier-gegen-Vier-Kampf gespielt. Sieger ist das Team, das die Gebietskarte mit dem größten Farbanteil „bekleckert“ hat. Als Belohnung gibt es am Ende eines Matches Punkte und Geld zu verdienen. Das Geld nehmen die Shops sehr gern, während die Punkte zu höheren Stufen führen, die der selbsterstellte Inkling erklimmen kann. Stufe 10 ist im Übrigen auch notwendig, um den Rangkämpfen beiwohnen zu können. Außerdem werden zum Beispiel neue Waffen durch höhere Stufen freigeschaltet. Die Duelle selbst dauern drei Minuten. Im offenen Duell werden die Gegner per Zufall verteilt, wodurch ein erbitterter Widersacher beim nächsten Duell zum kongenialen Begleiter werden kann. Diese Standardkämpfe waren auch schon im Splatoon-Anspieltagebuch Thema.

 


Der zweite Modus, den Splatoon zu bieten hat, ist der bereits erwähnte Rangkampf. Er darf ab Stufe 10 betreten werden und fordert demnach erst einmal ein wenig Vorbereitung. Vom Prinzip her sind die Rangkämpfe sehr interessant, wenn auch erst mit einem richtigen Spielmodus ausgestattet. Statt die ganze Fläche mit möglichst viel Farbe einzudecken, gilt es hier im sogenannten Herrschaftsmodus, ein bis zwei Zonen zu erobern und dadurch Punkte zu verdienen. Hier können die Spieler neben ihrem Punkte- und Geld-Konto in einem Rangsystem auch ihre persönliche Wertung erhöhen. Diese reicht von C- bis A+. Dadurch sollen möglichst viele gleichstarke Spieler in einem Match miteinander spielen. Hier liegt das bislang ganz große Problem unseres Testberichtes. Da wir, wie bereits in unserem Anspiel-Tagebuch erwähnt, mit einer speziellen Review-Version von Splatoon ausgestattet worden sind, fanden wir zwar regelmäßig Standardkämpfe, jedoch war es leider nicht möglich, den Rangkämpfen beizutreten.

Der dritte Multiplayer-Modus von Splatoon ist das Battle-Dojo. Hier geht es für zwei Spieler an einer Konsole in eine Ballon-Schlacht. Nein, nicht so wie in Mario Kart, aber so ähnlich. In den fünfminütigen Duellen entscheidet sich der Kampf durch die Anzahl erfolgreich zerschossener Ballons. Wird ein Spieler abgeschossen, verliert er Punkte. Außerdem wird die Punktezahl für Abschüsse in den letzten 60 Sekunden verdoppelt und bringt somit eine Menge Hektik für die Schlussphase des Duells mit sich. Das Battle-Dojo ist bislang der einzige Modus, der abseits des GamePads weitere Steuerungsvarianten zulässt - logisch, denn zwei GamePads besitzt schließlich niemand. Während der erste Spieler das GamePad benutzen darf, verwendet der zweite Spieler entweder den Wii U Pro-Controller oder eine Kombination aus Wii-Remote und Classic-Controller (Pro) und schaut auf den Fernseher. Schade, dass es für Offline-Matches nur diesen einen Modus gibt. Ein Splitscreenmodus mit bis zu fünf Spielern wäre sicher auch kein Fehler gewesen. Zudem wäre eine Steuerungsvariante mit Wii-Remote und Nunchuk wünschenswert gewesen. Der Pointer und die MotionPlus-Sensoren hätten sich zum Zielen sicher bestens geeignet. Leider wurde darauf verzichtet.



Auf, ihr Helden!
Bleibt noch der Singleplayer-Modus. Dieser führt euch durch einen Gulli in eine unterirdische Welt. Dort haben Oktopusse eine Energiequelle von Inkopolis gestohlen, der Spieler muss sie wiederbeschaffen. Dabei kämpft ihr euch durch fünf Areale mit insgesamt fast 30 Missionen. Dabei wartet nicht nur eine Vielzahl von Feinden auf euch, sondern auch große Bossgegner, die ganz schön was auf dem Kasten haben. Der Singleplayer-Modus lässt zwar die Faszination des Onlinemodus vermissen, bietet jedoch teils fordernde und spannende Passagen und kann gut und gerne als Trainingslager für die Duelle gegen menschliche Spieler betrachtet werden. Man hat die Möglichkeit, verschiedene Taktiken auszuprobieren, und als zusätzlichen Anreiz kann man die Missionen mehrmals spielen, da es einiges zu entdecken gibt. Leider ist der Heldenmodus, so der Name der Solokampagne, kaum in das eigentliche Spiel eingebunden. Einzig wenn die Bossgegner bezwungen werden, wartet jeweils eine kleine Überraschung auf euch, die in einem der Shops zu holen ist. Leider ist das etwas dünn und so werden einige dem Heldenmodus wohl gar keine Beachtung schenken. Ebenfalls schade: Nintendo verzichtet gerade hier auf Off-TV-Steuerung. Der zweite Bildschirm wird im Gegensatz zum Team-Multiplayer eigentlich gar nicht gebraucht und so wäre zumindest für den Solo-Ausritt das Spielen ohne Fernseher wünschenswert gewesen.

Splatoon liefert technisch gewohnt solide Nintendo-Kost. Die Grafik ist hübsch anzusehen, ohne dabei das ganz große Feuerwerk der technischen Möglichkeiten abzubrennen. Das ist dank des durchgestylten Comic-Looks aber auch gar nicht notwendig. Jedoch hätte den ersten Maps, die Splatoon liefert, etwas mehr Farbe ganz gut getan. Die Szenarien wirken abseits der Farbe aus den Inkling-Tanks etwas grau. Mag zwar aufgrund des Kontrastes so gewollt sein, jedoch wäre eine Map in einem Natursetting eine willkommene Abwechslung gewesen. Ob in den Onlineduellen, im Single- oder Mehrspielermodus: Splatoon läuft stets flüssig und erlaubte sich beim Testen keinerlei Ruckler oder Ähnliches und bot auch Online ein störungsfreies Spielerlebnis. Die Musik ist teilweise ausgeflippt, punkig und rockig, lässt aber leider den typischen Ohrwurmcharakter etwas vermissen. Dennoch passen die Musikstücke gut zum Spielgeschehen und sind dabei keinesfalls nervig.



Nahe an der Perfektion
Leider ist Nintendo mit Splatoon nicht alles geglückt: Beispiel Steuerung. Das Wii U GamePad ist die Hauptbedieneinheit und darf in jedem Modus verwendet werden. Das klappt auch hervorragend, keine Frage, obwohl es anfangs ungewöhnlich ist, den großen Controller mit seinen Bewegungssensoren zu schwingen. Jedoch bietet Nintendos Heimkonsole so viele Möglichkeiten, ein Spiel zu steuern. Warum nutzt man diese nicht? Im Onlinemodus ist die GamePad-Steuerung wegen der Respawn-Sprünge und der Übersicht der Karte unabdingbar. Jedoch hätte ich mir bei sämtlichen Offlinemodi eine Pointer-Steuerung mit Wii-Remote und Nunchuk sowie eine Off-TV-Option gewünscht. Und wenn wir schon bei den wenigen Kritikpunkten sind: der Umfang von Splatoon wirkt zum Start keinesfalls überragend. Sechs Online-Karten gibt es zu Beginn, eine Solokampagne, die in maximal fünf bis sechs Stunden beendet sein sollte, sowie das Battle-Dojo, das lediglich einen Modus bietet. Dazu kommen nur noch die Rangkämpfe, die bislang auch erst einen Modus bieten und noch nicht getestet werden konnten. Neben den Rangkämpfen müssen auch die amiibo-Herausforderungen noch auf einen Test warten.

FAZIT:
Splatoon ist der Fun-Shooter unter den Shootern. Noch nie war ein Shooter - und dieses Genre ist eigentlich so gar nicht meines - derart motivierend, spannend und von taktischen Finessen geprägt wie dieser. Dabei ist Splatoon herrlich frisch und inspirierend, sodass eine Gewaltdiskussion gar nicht erst aufkommt. Technisch bekommen Spieler genau das, was sie von Nintendo gewohnt sind: ein optisch ansprechendes, spielerisch sehr sauber gestaltetes Spiel. Die Lernkurve der Steuerung ist fantastisch; es dürfte euch schwer fallen, Splatoon wieder aus der Hand zu legen. Man sollte denken, Splatoon schlittert in Richtung Höchstwertung. Jedoch bleibt Splatoon ein Gesamtpaket und muss bewertet werden wie jedes andere Spiel. Die fehlenden Controller-Optionen in den Offlinemodi und der (zu diesem Zeitpunkt) sehr überschaubare Umfang sind ein kleines Manko. Dazu kommt der Einzelspielermodus, der zwar keinesfalls schlecht ist, aber kaum Bindung zum restlichen Spiel findet und somit nur ein nettes Extra darstellt – mehr leider nicht. Nintendo will Splatoon regelmäßig mit DLCs versorgen und das ist auch gut so. Der Farbshooter hat es verdient, dass er nicht nach einem halben Jahr in der Versenkung verschwindet. Für mich ist der Titel trotz der kleinen Mängel bislang eines der Highlights des Jahres. Zumal sich durch das Hochleveln des Inklings ein enormer Wiederspielwert ergibt. Splatoon wird uns noch lange beschäftigen.

Wertung:

8.5

Michael Prammer meint:

"Nintendo schafft ein neues Genre: den "Fun-Shooter". Grandioses Spielkonzept, das lediglich im Umfang etwas schwächelt."
Spielerlebnis: Herausragend
Umfang: Durchschnittlich
Technik: Sehr gut
Hinweis: die Kommentarsektion ist aktuell geschlossen.

17 Kommentare:


Samus_Aran
vor 2 Jahren | 0
Falls es bei der Darstellung der Endwertung Probleme gibt, aktualisiert bitte einmal die Seite in eurem Browser, danke.

JoWe
vor 2 Jahren | 0
Sehr schöner detailierter Test. Alles gut beleuchtet und habe es in den Testfiredemos und auf dem Event in Hamburg genauso empfunden.
Durch weiteren Support und aufbohren des Prinzips (neue Online-Modi, Splatfeste, etc) wird das ein Langzeitmotivator.

ProG4M3r
vor 2 Jahren | 0
Ich bin mir sicher, der online Modus macht Spaß, abseits davon habe ich allerdings auch nichts überragendes erwartet, auch wenn es bedauerlich ist, dass der Titel dahingehend Potential liegen lässt.

Was ich allerdings als seltsam empfinde:
"Selbst die Tatsache, dass es zum Start des Spiels nur sechs Arenen gibt, fällt beim Spielen kaum auf. Dabei sei noch erwähnt, dass alle vier Stunden nur jeweils zwei Arenen im Rang- beziehungsweise im Standardkampf verfügbar sind und diese ständig durchwechseln."

Das es vorerst nur sechs Arenen sind okay, weitere sollen ja kommen, jedoch wieso stehen nur alle vier Stunden jeweils zwei zur Verfügung?!
Funktioniert das ganze wirklich wie im Testfire? Man wählt seine Waffe (ohne zu wissen in welche Arena es geht) und kann dann vier Stunden lang nur auf zwei Arenen spielen?!

Edit:
Die Begrüßung skippen zu können, scheint mir auch eine nicht gerade unnötige Funktion zu sein... naja das kommt sicher mit dem ersten Update...

Zanza
vor 2 Jahren | 0
Das alle vier Stunden die Map's gewechselt werden find ich ganz gut, gibt ja nicht selten "Progamer" die nur auf einer für sie passenden Map spielen um anzugeben wie gut sie doch sind ;P

Edit: Kann man eigentlich sehen welche Map's gerade gespielt werden, um sich gleich die passende Ausrüstung zu nehmen?


JoWe
vor 2 Jahren | 0
"Bei jedem Spielstart wird der Spieler von einem schrillen Kommentatoren-Paar begrüßt, die euch über aktuelle Geschehnisse sowie die aktuell verfügbaren Arenen unterrichten."
Wenn ich das richtig mitbekommen habe taucht auf dem Plaza alle vier Stunden das Duo Limone und Aioli auf und du bekommst die Infos über die verfügbaren Karten (also immer zum Kartenwechsel).

ProG4M3r
vor 2 Jahren | 0
Ne, darum geht es mir absolut nicht, ich will einfach ein ganz normales Vote System, bei dem man vor dem Start halt für eine entsprechende Map abstimmt, und die mit den meisten Stimmen gewinnt, danach schnappt man sich eines seiner Waffensets (halt das welches am besten zur Map passt) und los... aber 4 Stunden lang nur zwei Maps spielen zu können finde ich irgendwie... vollkommen bekloppt?! Ich meine, was wenn man nach ner Stunde keinen Bock mehr auf diese zwei Maps hat? Muss man noch bis zu drei Stunden warten um auf den anderen spielen zu können?! Und wie werden die Maps gepaart?! Zufällig - so dass ich in der nächsten vier Stunden Phase wieder die selben Maps habe und am Release nicht einmal alle sechs vorhandenen zu Gesicht bekomme? - oder laufen die Dinger in einer Endlos schleife, so dass ich Morgens die, Mittags die und Abends dann die zocken kann?! Stell ich mir in jedem Fall einfach scheiße vor xD

Taisaka
vor 2 Jahren | 0
Ich bin Überrascht das ihr dem Spiel in der aktuellen Fassung eine 8.5 gegeben habt. Um ehrlich zu sein habe ich mit einer schlechteren Wertung gerechnet aufgrund des kleinen Umfangs in beiden Bereichen. Ich gehe mal einfach davon aus das Nintendo jeden Monat einen Top Titel auf den Markt werfen will und da Yoshi erst nächsten Monat erscheint haben sie sich dazu durch gerungen es etwas verfrüht an die Gemeinschaft weiter zu geben und als Entschädigung dann halt die Kostenlose DLC´s. Ich erhoffe mir immens viel von Splatoon nachdem die DLC´s auf dem Markt sind, davor erwarte ich einfach einen guten Fun Shooter.

Chris
vor 2 Jahren | 0
Persönlich habe ich kein Problem damit, dass Nintendo das Spiel zunächst mit eher wenig Umfang veröffentlicht und den Rest erst per Updates nachliefert. Ich will das Spiel nämlich sowieso haben und warum nicht schonmal das zocken was schon fertig ist um sich die Wartezeit auf die noch kommenden Inhalte zu verkürzen?

Nur ihrem Metacritc-Wert hat es zurecht geschadet. ;)

Die Pointer-Steuerung mit dem Nunchuck wäre sicher übermächtig und sie haben denke ich deshalb darauf verzichtet. Finde die Entscheidung also richtig. Ist aber generell schon irgendwie schade, dass die Pointer-Steuerung für Shooter so wenig genutzt wird.

Belphegor
vor 2 Jahren | 0
Puh höhere Wertung als von Euch erwartet zumal andere Seiten auch mal ne 7 geben. Andererseits gibts auch Seiten mit 9 von 10 Punkten. Ich denke eine 85 % Wertung geht vollkommen in Ordnung. Wie lange man von Splatoon aber reden wird und vor allem ob es so erfolgreich wird das daraus ein neues Franchise entsteht wird nur die Zeit zeigen.

Samus_Aran
vor 2 Jahren | 0
Es gab intern einige Diskussionen bezüglich des Spielumfangs und der damit zusammenhängenden Endwertung. Ich muss da auch Belphegor zustimmen: die Zeit wird zeigen, wie gut Splatoon wirklich ist. Für den Moment beziehen wir uns in Sachen Umfang auf die Entscheidung, dass bei Spielen mit umfangreichen Online-Komponenten die Qualität ausschlaggebend ist. Splatoon hat zwar nur 6 Online-Maps, aber die sind alle super. Und wenn künftige DLCs eine ähnliche Qualität erreichen, dann kann sich jeder selbst ausrechnen, dass man Splatoon in einem halben Jahr vielleicht sogar mit einer 9.5 bewertet.

sCryeR
vor 2 Jahren | 0
Das Splatoon einiges an Umfang fehlt könnte schnell ergerlich werden, aber ich sehe es z. B. nicht als schlimm an, dass nur alle 4 Std. 2 Maps spielbar sind.
So kann man sich richtig auf die Maps spezialisieren und eben auch mit seinen equipment darauf reagieren.

So muss man, insofern man Ranked etc. spielt nur 1x alle 4 Stunden sein Gear (Waffe) neu anpassen.

Ich hoffe es verliert nicht zu viel bis zum Update.

Belphegor
vor 2 Jahren | 0
Noch kurz zu der 4 Stunden Regel. Einerseits bin ich komplett dagegen da ich mir gerne Maps aussuche. Andererseits werden so manche Maps kategorisch aussortiert und nie gespielt. Von den vielen wunderbaren Duke Nukem Forever Maps wird nur ein Bruchteil gezockt und dort kann man gar nicht aussuchen sondern der Host stellt das ein. Bei MK 8 regt es mich auch auf das manche Karten trotz Zufallsauswahl nie dran kommen. Bin nun auf Splatoon gespannt wie sich das entwickelt.

JoWe
vor 2 Jahren | 0
Gestern habe ich knapp 4 Stunden gespielt und einen Wechsel mitgemacht. Davon muss ich noch mal ne dreiviertel Stunde für die Singleplayerkampagne abziehen (da bin ich den ersten Boss besiegt und alle drei Schriftrollen gefunden).
Be dem Mapwechsel habe ich gedacht, "schade, hatte mich gerade warm gespielt". Die gespielten Maps sind auch so gestaltet, dass mir nicht langweilig wird und die Dynamik tut ihr übriges, dass es keine eingefahrenen Strategien gibt, die sich wiederholen. Jeder Kampf hatte andere Schwerpunkte (Areale einfärben, Gegener zurückdrängen, etc.) und ich konnte bisher keine sich wiederholende Tatkik anwenden, da ja auch die Teamzusammensetzung ständig wechselt. Ich finden den vorgegebenen Wechsel gut, man wird gezwungen auch Maps zu spielen, die man vielleicht nicht mag - und mir gibt das so eine echte Langzeitmotivation.
Aber wie die Redakteure schon schrieben - die Zeit (und Pflege seitens Nintendo) wird zeigen, ob hier mit wasserlöslicher Farbe aus dem Tuschkasten geschmiert oder ein Meisterwerk in Acryl geschaffen wurde ...

rongar
vor 2 Jahren | 0
Hmm....Leider fehlt mir in dem Spiel noch viel zu viel: Warum zu zweit lokal nur der eine Modus. Warum hier kein Einfärbmodus? Es fehlt an Optionen und Einstellmöglichkeiten. Onlien macht Spaß und der Solomodus ist auch gut, aber das loakle Spiel zu zweit ist zu schwach. Nintendo bitte Nachbessern!

CeSp-oNe
vor 2 Jahren | 0
Komisch, das Spiel hat mich die ganze Zeit nicht angesprochen und dennoch hab ich gestern zugeschlagen. O_o Bisher kann mich der Multiplayer recht gut unterhalten, die Matches sind immer spannend und machen Spaß. Die freuschaltbaren sachen zerstören nicht die Balance und auch sonnst bleibt es immer Fair. Was mir etwas feht sind Items wie bei Mario Kart... so ein Glücksfaktor der die Schadenfreude weckt.. und auch sonnst könnt es in allen bereichen etwas mehr sein, dennoch bereue ich die 35€ nicht und freu mich auf das was noch kommt.

Hettwer
vor 2 Jahren | 0
Es is ein sehr guter shooter der einfach anders ist.

ProG4M3r
vor 2 Jahren | 0
Von einer besseren Wertung als 8.5 sehe ich ab, da der Titel trotz mehreren Updates immer noch unter Nintendos Unerfahrenheit im Shooter Genre leidet, andererseits macht Splatoon aber auch unheimlich Spaß und ist nicht umsonst mein meist gespielter Wii U Titel.