Test: Xenoblade Chronicles X

Von Andreas Held am 03. Januar 2017

Wahrscheinlich richten nicht wenige Wii U-Besitzer, die für die kommenden Weihnachtsferien noch eine Beschäftigung suchen, ihre Augen auf Xenoblade Chronicles X. Das RPG von Monolith Soft, dessen Vorgänger viele Spieler mit seiner Handlung und seiner Spielwelt begeistern konnte, ist für Nintendo der einzige große Single-Player-Titel mit einem Release im Weihnachtsgeschäft 2015. Doch plattformübergreifend ist die Konkurrenz enorm stark, denn mit Großprojekten wie The Witcher III oder dem aktuellen Fallout 4 gab es in diesem Jahr einige Spiele, die den Genre-Thron der Open-World-RPGs umkämpfen. Wir haben einige dutzend Spielstunden in Xenoblade Chronicles X investiert und können euch nun verraten, ob sich der Weihnachtsurlaub auf Mira lohnt - oder ob ihr lieber den Vorgänger noch einmal einlegen solltet.

Nicht ganz eine Odyssey im Weltraum

Kenner des Vorgängers werden wahrscheinlich zunächst enttäuscht sein, wenn sie Xenoblade Chronicles X einlegen. Denn während der Erstling bereits in den ersten Stunden ein echtes Story-Feuerwerk abbrennen konnte, wird der Spieler diesmal sehr gemächlich an die Handlung herangeführt. Erst nachdem die einleitenden Kapitel vorüber sind, wird die Geschichte etwas komplexer und das Spiel präsentiert euch durchaus unerwartete und originelle Storywendungen. Um den ganz großen Genre-Klassikern oder dem Vorgänger das Wasser zu reichen, reicht es aber trotzdem nicht ganz, was nicht unbedingt an der Handlung selbst, sondern an ihrer Präsentation liegt. Durchaus tiefgreifende Offenbarungen werden euch relativ lapidar um die Ohren gehauen, ein echter Spannungsbogen fehlt größtenteils. Hinzu kommt, dass einige Aspekte der Story relativ unglaubwürdig wirken. Trotzdem: Im Vergleich zu fast allen anderen aktuellen Single-Player-Titeln kann Xenoblade Chronicles X mit seiner Story Punkten, denn langweilig oder unoriginell ist die Handlung keineswegs.

Dass die Geschichte zurückgefahren wurde, könnte jedoch auch an der Struktur des Spiels liegen: Diese orientiert sich nämlich klar an westlichen Open-World-RPGs wie Fallout oder Skyrim, welche ebenfalls nicht für ihre zentrale Handlung bekannt sind, sondern von ihrer Spielwelt leben. Am südlichen Rand der Weltkarte ist die einzige Stadt des Spiel positioniert - hier könnt ihr verschiedene Missionen annehmen, die in mehrere Kategorien eingeteilt sind: Neben den ausufernden, oft mehrstündigen Story-Missionen gibt es zum Teil optionale Sidequests, in denen ihr manchmal etwas über die Hintergründe eines bestimmten Charakters erfahrt, und zusätzlich zahllose Missionen, die euch mit einfacher Monsterjagd oder Itemsammlung beauftragen. Wahrscheinlich mit Blick auf aktuelle Trends haben die Entwickler auch einige Social-Features implementiert: So könnt ihr in der Spielwelt Nachrichten hinterlassen, damit sie von anderen Reisenden gelesen werden, oder die von anderen Spielern erstellten Protagonisten anheuern, um sie statt der vorgefertigten NPCs in eure Party aufzunehmen. Puristen können diese Features problemlos deaktivieren oder zumindest ignorieren.

Auch ein online spielbarer Multiplayer-Modus wurde in den Titel eingebaut, allerdings könnt ihr nur selten mit menschlichen Spielern eine Gruppe bilden, und müsst zuvor einiges dafür tun. Nach jedem Spielstart tretet ihr zunächst einem Squad aus 32 Spielern bei - auf Wunsch könnt ihr eine Gruppe wählen, in der bereits jemand aus eurer Freundesliste Mitglied ist. Etwa stündlich werden eurem Squad mit einem großzügigen Zeitlimit versehene Aufgaben zugewiesen, die euch damit beauftragen, bestimmte Items zu sammeln oder Monster zu töten. Alle 32 Spieler arbeiten gemeinsam an diesen Vorgaben. Sobald eine dieser Aufgaben erfüllt wurde, wird im Hauptquartier des Spiels eine Online-Mission freigeschaltet. Nehmt ihr diese an, könnt ihr sie entweder zusammen mit euren KI-Gefährten bestreiten oder darauf warten, dass bis zu drei Mitspieler aus eurem Squad eure Ausschreibung annehmen. Anschließend werdet ihr in eine abgeschottete Arena gebracht, in der ihr ein paar Gegnerwellen besiegen müsst - und dann wird eure Gruppe auch schon wieder aufgelöst. Einen vollwertigen Koop-Modus, in dem ihr gemeinsam mit euren Freunden die Story-Missionen erfüllen könntet, gibt es nicht, und auch eine Voice-Chat-Unterstützung werdet ihr vergeblich suchen.

Zwischen Auto-Pilot und Quick-Time-Events

Während sich die Struktur des Spiels in vielen Punkten geändert hat, orientiert sich das Kampfsystem von Xenoblade Chronicles X stark an dem des Vorgängers. Sobald ihr ein Monster angreift oder angegriffen werdet, beginnen euer Protagonist und seine bis zu drei Begleiter, dieses automatisch zu bekämpfen. Jeder Charakter kann vor dem Kampf bis zu acht Arts ausrüsten, die ihr auf Knopfdruck aktivieren könnt. Nach ihrer Aktivierung kann eine Spezialfertigkeit erst nach einiger Zeit wieder eingesetzt werden. Die größte Neuerung ist das Soul-Voice-System: Während einer Auseinandersetzung erscheinen regelmäßig Quick-Time-Events und die KI-Begleiter fordern euch dazu auf, bestimmte Manöver auszuführen. Reagiert ihr in diesen Situationen schnell genug, wird eure komplette Gruppe geheilt, was oft die einzige Möglichkeit darstellt, um die HP eurer Charaktere wiederherzustellen - Heilzauber sind relativ schwach und können nur sehr selten eingesetzt werden. Ein Großteil der taktischen Tiefe entsteht durch die Zurufe eurer KI-Begleiter, denn ihr müsst ständig darüber entscheiden, ob ihr eure Spezialfertigkeiten offensiv nutzt oder sie euch lieber aufspart, bis ihr zu ihrem Einsatz aufgefordert werdet.

Ein wichtiger Aspekt in westlichen RPGs ist die Entwicklung der Charaktere, und auch in diesem Punkt hat sich Monolith einiges von seinen amerikanischen Vorbildern abgeschaut. Ihr habt keine Möglichkeit, eure KI-Begleiter im Kampf selbst zu steuern, könnt aber zumindest ihre Spezialfertigkeiten und passiven Skills selbst zusammenstellen und ihnen somit implizit eine Rolle zuweisen. Vor allem bei eurer Hauptfigur kann eine gute Verteilung der Skillpunkte sehr viel ausmachen. Außerdem erhaltet ihr von besiegten Gegnern und nach dem Absolvieren von Missionen zahlreiche Ausrüstungsgegenstände, die sich auch auf das äußere Erscheinungsbild eurer Figuren auswirken. Ein besonders nettes Feature: Optisch schicke Ausrüstungsgegenstände mit weniger guten Statuswerten könnt ihr als "Fashion Gear" anlegen, welcher dann statt der tatsächlich ausgerüsteten Kleidung dargestellt wird. Außerdem erhaltet ihr zu einem überraschend späten Zeitpunkt im Spiel Zugang zu den Skells - riesige Kampfroboter, die ihr ebenfalls mit Ausrüstung versehen könnt, um sie dann sowohl im Kampf gegen riesige Monster als auch zur schnelleren Fortbewegung einzusetzen.

Diese Systeme sind allesamt nicht sonderlich komplex, und insgesamt zeigt sich Xenoblade Chronicles X recht einsteigerfreundlich. Nach jeder Auseinandersetzung werden eure HP automatisch aufgefüllt, und auch die Skells werden - sofern sie nicht völlig zerstört wurden - nach jedem Kampfeinsatz automatisch repariert. Verliert ihr eine Auseinandersetzung, wird eure Gruppe einfach zum letzten Schnellreisepunkt teleportiert, ohne dass ihr Items oder Geld verlieren würdet. Alle Gegner werden in diesem Fall jedoch wiederbelebt bzw. geheilt, sodass eine gewisse Herausforderung erhalten bleibt. Trotz all dieser Stützräder kommt ihr ab und zu in durchaus brenzlige Situationen - vor allem dann, wenn ihr von einem starken Monster oder einem Endboss in einen langen Kampf verwickelt werdet, der euch einiges abverlangt. Die mit Abstand gefährlichsten Bewohner von Mira sind jedoch die überall umherstreunenden Monster, die eurer Gruppe hoffnungslos überlegen sind und bei Sichtkontakt sofort angreifen. Diesen Kreaturen müsst ihr so gut wie möglich aus dem Weg gehen und im Zweifelsfall darauf hoffen, dass ihr schnell genug weglaufen könnt.

Der Star des Spiels: Planet Mira

Insgesamt sind die Story, die Kämpfe und die Online-Features jedoch nur ein kleiner Teil von dem, was euch Xenoblade Chronicles X zu bieten hat. Denn anders als in den meisten Open-World-Spielen ist die Spielwelt nicht nur eine Dekoration, sondern ein zentrales Element des Gameplays. Auf einer ständig auf dem GamePad eingeblendeten Karte werden die fünf Kontinente in Sechsecke eingeteilt, und jedes davon hält eine kleine Aufgabe bereit: Entweder müsst ihr eine Sonde platzieren, ein verstecktes Item finden, ein ungewöhnlich starkes Monster besiegen oder ein kleines Sidequest lösen. Immer wenn ihr eine dieser Aufgaben erledigt, steigt eure Fortschrittsanzeige für den aktuellen Kontinent ein Stückchen weit an. Regelmäßig fordert euch das Spiel zwischen zwei Story-Missionen dazu auf, bestimmte Kontinente zu einem gewissen Grad zu erforschen, bevor es in der Story weitergeht. In diesen Sequenzen durchstreift ihr dann völlig befreit von jeglichen äußeren Einflüssen die Spielwelt, dringt in bisher unbekannte Landschaften vor und kämpft gegen neue Gegner, ohne dass euch eine Zielmarkierung den Weg vorgeben würde.

Und es sind diese Momente, die sich zu den schönsten Spielerlebnissen entwickeln, die euch Monolith zu bieten hat. Denn während ihr die Spielwelt durchstreift, erlebt ihr eure eigenen Geschichten. Auf einer ihrer Reisen lief meine Gruppe auf dem Wüsten-Kontinent Oblivia einen Gebirgspass entlang, wurde von einem affenartigen Monster überfallen, das nur knapp besiegt werden konnte, und lernte danach in einer Oase einen Händler kennen, der die Gruppe in fragwürdige Geschäfte verwickelte. Dieses Kapitel gehörte nicht zur gescripteten Story des Spiels, und doch ist es nun irgendwie Teil der Lebensgeschichte meiner Protagonistin. Durch die lebendige, handgemachte Spielwelt entfesselt Xenoblade Chronicles X das volle Potential des Open-World-Genres. Außerdem ist die Spielwelt absolut gigantisch: Wer alle Kontinente komplett erforschen möchte, muss dafür deutlich über 100 Stunden investieren.

Natürlich würde das Herumlaufen in dieser Welt keinen Spaß machen, wenn es nichts zu sehen gäbe. Doch das Gegenteil ist der Fall, was vor allem an der Liebe zum Detail liegt, die Monolith zur Schau stellt. Ein kleines Fallbeispiel: Eines Abends standen wir an einem Flussufer inmitten einer Gruppe von Waschbär-artigen Wesen, die im knöcheltiefen Wasser spielten. Einige dutzend Meter entfernt näherte sich ein gigantischer Dinosaurier dem Fluss, um schließlich seinen Kopf zu senken und daraus zu trinken. Gleichzeitig waren im Hintergrund die beeindruckenden Gesteinsformationen zu sehen, die den ersten Kontinent des Spiels prägen, während am Nachthimmel ein riesiger Mond aufging und von tanzenden Polarlichtern verschleiert wurde. Solche Kulissen gibt es immer wieder zu sehen, und selbst nach dutzenden Spielstunden kann euch der virtuelle Planet noch immer mit neuen Sehenswürdigkeiten, Lebensformen und Aussichtspunkten überraschen.

Grundsolide Technik

Eine weitere besondere Leistung der Entwickler ist, dass sie diese Spielwelt ohne technische Blessuren auf der vermeintlich schwachen Wii U-Hardware darstellen. Während sich viele Spiele ihre High-End-Grafik durch eine instabile Framerate erkaufen müssen, läuft Xenoblade Chronicles X fast immer absolut flüssig. Nur gelegentlich stören kleinere Grafikfehler wie Pop-Ups oder unscharfe Texturen das Gesamtbild. Auch Spielabstürze oder sonstige Bugs, die in Open-World-Spielen nicht ungewöhnlich sind, sucht ihr hier vergeblich. Dass sich Mira mühelos mit den auf stärkerer Hardware gebauten Spielwelten aus Titeln wie Dragon Age: Inquisition oder The Witcher III messen kann, liegt aber in erster Linie an der herausragend guten Ausgestaltung. Viele aktuelle Spiele haben es sich zum Ziel gesetzt, die Realität nachzubilden - doch Mira ist ein fremder Planet, und die künstlerischen Freiheiten, die sich durch dieses Setting anbieten, haben die Designer von Monolith voll ausgeschöpft. Ein Vergleich mit Endless Ocean ist an dieser Stelle sicherlich nicht unangebracht, denn die virtuellen Weltmeere konnten damals viele Spieler auf eine ähnliche Weise begeistern. Eine kleine Kritik müssen wir jedoch am Off-TV-Modus anbringen: Zwar könnt ihr jederzeit das komplette Spielgeschehen vom Fernseher auf das GamePad holen, aber einige Texte sind aufgrund der auffallend kleinen Schriftart auf dem GamePad-Bildschirm kaum mehr lesbar.

Auch beim Soundtrack hat sich die in Tokio angesiedelte Spieleschmiede nicht lumpen lassen. Die mehrere CDs füllende Musikuntermalung ist definitiv Geschmackssache: Während der Vorgänger größtenteils mit ruhigen Melodien und Orchestern aufwartete, begegnen euch diesmal elektronische Musik und Rock-Nummern mit knalligen Refrains, die alle musikalischen Register ziehen. Ein auffallend großer Teil des Soundtracks wurde außerdem mit Rap und Gesang versehen, was nicht immer eine Bereicherung sein muss. Besonders in der einzigen Stadt des Spiels, in der ihr natürlich etliche Stunden verbringen werdet, kann das seltsame "uh, uh, yeah" des beatboxenden Rappers auf Dauer sehr anstrengend werden. Während der Cutscenes hingegen kann der Gesang die Dialoge übertönen. Schaut man sich im Netz um, findet man viele Zuhörer, die bereits jetzt begeistert vom Soundtrack des Spiels sind - aber auch viele andere, die wenig mit der akustischen Untermalung anfangen können. Musik ist eben Geschmackssache. Die englische Sprachausgabe kommt diesmal ohne starke britische Akzente aus und fällt weder positiv noch negativ auf - die japanische Original-Tonspur wird nicht angeboten.

FAZIT:

Xenoblade Chronicles X distanziert sich in vielen Aspekten von seinem Vorgänger. Während sich der mittlerweile fünf Jahre alte Wii-Titel noch an den traditionellen Werten japanischer RPGs orientierte, weist das Sequel viele westliche Züge auf. Die gescriptete Story ist zwar immer noch überdurchschnittlich gut, wurde jedoch stark zurückgefahren und weicht einer Spielwelt, in der ihr vorwiegend eure eigenen Abenteuer erleben sollt. Wirft man einen missbilligenden Blick auf das Spiel, finden sich eigentlich recht viele Dinge, die man kritisieren könnte: Das Kampfsystem könnte komplexer und fordernder sein, der Multiplayer-Modus wirkt eher halbgar, und der aufdringliche Soundtrack trifft nicht alle Geschmäcker. Doch in diesem einen Punkt ähnelt das Spiel eben doch seinem Vorgänger: Denn der Erstling gehört trotz klarer Schwächen zu den besten Spielen, die die Wii-Bibliothek zu bieten hat. Und auch diesmal verwöhnt uns Monolith Soft mit einem Gesamtwerk, das schon jetzt zu den absoluten Glanzlichtern der Wii U-Konsole gezählt werden darf. Das klare Highlight des RPG-Abenteuers ist der Planet Mira, der beeindruckende Landschaften und einzigartige Lebensformen für entdeckungsfreudige Spieler bereithält. Das Erforschen dieser fremden Welt ist ein zentrales Element des Spieldesigns, und somit dürft ihr euch auf viele Abenteuer freuen, in denen ihr eure eigenen Geschichten erleben werdet. Der gigantische Umfang sorgt derweil dafür, dass ihr auch nach dutzenden Spielstunden noch neue und überraschende Entdeckungen machen dürft. Betrachtet man also das Gesamtbild, bietet Xenoblade Chronicles X eine einzigartige Spielerfahrung, die jeder erlebt haben sollte.

Wertung:

9.0

Andreas Held meint:

"Monolith zeigt euch eine der kreativsten und größten Spielwelten des Open-World-Genres - der vielleicht beste Winterurlaub für alle, die im warmen Wohnzimmer bleiben möchten."
Spielerlebnis: Sehr gut
Umfang: Herausragend
Technik: Sehr gut
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29 Kommentare:


JoWe
vor 1 Jahr | 0
Klase Test vielen Dank! Auf alle relevanten Aspekte eingegangen und für mich als Xenoblade-Neuling/Einsteiger nachvollziehbar.

Fifa-Gott95
vor 1 Jahr | 0
So. Bevor ich lese ne kurze frage. Wird man in irgendeiner hinsicht gespoilert?

Tisteg80
vor 1 Jahr | 0
Cool, dass es doch so hervorragend abgeschnitten hat, wie ich es mir erhofft hatte. Danke für den Test und die gesteigerte Vorfreude, hier doch noch einen würdigen Wii U Jahresabschluss zu bekommen!

ProG4M3r
vor 1 Jahr | 0
"Während sich die Struktur des Spiels in vielen Punkten geändert hat, orientiert sich das Kampfsystem von Xenoblade Chronicles X stark an dem des Vorgängers."

Da ich die Struktur von Xenoblade gut und eher das Kampfsystem bescheiden fand, ist diese Bestätigung jetzt nicht unbedingt was ich lesen wollte :P

Schöner Test Andy!

GustavTrompete
vor 1 Jahr | 0
Super! Die Story des Vorgängers war mir an vielen Stellen dann doch zu platt und oder kitschig. Wenn es davon weniger gibt, kann mir das nur recht sein.

Zanza
vor 1 Jahr | 0
Technik: sehr gut
Spielerlebnis: sehr gut
Umfang: Herausragend

Und dann steht dann "nur" eine doofe 9,0? Verarschen kann ich mich selbst. (^-^) ;P
Oh und sieh an Story gibt es auch und Plots und Twists, over 9000, ja so ergibt es Sinn.

Sehr guter Test und gespoilert wird man auch nicht, was will man mehr.


Denios
vor 1 Jahr | 0
Ja, dass das Kampfsystem geblieben ist, finde ich jetzt auch nicht so prickelnd, aber immerhin kann man jetzt ja auch auf die Monster ballern und sich später im Kampfroboter einen Power Rangers-Kampf liefern, also hoffe ich einfach mal, dass es nicht ganz so schlimm ist. Der Rest klingt jedoch sehr sehr gut und ich bin auf Freitag (bzw. hoffentlich schon Donnerstag) gespannt! :D

Lexas
vor 1 Jahr | 0
Wow, jetzt kann ich es kaum noch erwarten, das Spiel selbst zu spielen! ^^
Danke für den Test!

Der R
vor 1 Jahr | 0
Eine 9.0 von Andy ist eine sehr gute Wertung! Ich war am Schwanken, aber da ich seinen Wertungen beinahe blind vertraue werde ich mir das Game holen. Meistens ist er einer der kritischeren Redakteure bei WiiUX.

Vader
vor 1 Jahr | 0
Hört sich alles ganz gut an. Was mich nur wieder enttäuscht ist die Unfähigkeit zum multiplayer und dem voicechat. Was haben die nur für ein Problem damit? Anscheinend wohl keine serverkapazitäten ^^ Seufz.... echt schade. Hoffentlich machen sie es beim nx besser.
Ich freu mich jedenfalls drauf, und hoffe das es noch Rabatt auf den ersten Teil gibt. Den muss ich noch nachholen.
Schön geschrieben Andreas ^-^

Belphegor
vor 1 Jahr | 0
Klasse. Aber nach den Eindrücken der letzten Wochen/Monate habe ich auch nichts anderes als ein Wii U exklusives Meisterwerk erwartet. Hach ist das schön das wir so geile Games bekommen!

KenSugisaki
vor 1 Jahr | 0
@Fifa: Nein du wirst nicht gespoilert. Es wird somit auch auf Wünsche der Community eingegangen. :D

Zum Test: Nach dem Hands-On war der Titel für mich quasi ein Must-Have, aber sicherlich nicht Day1. Nun bin ich richtig gehyped. Ich finde es klasse, wie hier auf alle wichtigen Aspekte eingegangen wird und Beispiele gewählt werden, die nichts vorweg nehmen, aber nachvollziehen lassen, was gemeint ist.

Zu der 9.0: Andy ist sehr kritisch und kann mit Spielen hart ins Gericht gehen, wenn essentielle Teile nicht passen. Dadurch ist eine 9.0 schon ein Wunder, mit dem ich definitiv nicht gerechnet habe. (Außerdem gibts da ja noch Tim ;) und nach dem Mario Tennis Test muss man einiges wieder wett machen. ;) )

- Hakuo -
vor 1 Jahr | 0
Na dann kann ich ja um die Weihnachtszeit beruhigt zugreifen, dann wird die WiiU endlich mal wieder rauchen :)
Freut mich, dass endlich mal wieder ein "Blockbuster" ansteht

Rick Grimes
vor 1 Jahr | 0
Ich freu mich wie ein kleines Kind das auf Weihnachten wartet =D
Klasse Test. Jetzt bin ich noch gehypter als ich es eh schon war. Die Negativ Punkte fallen für mich jetzt nicht so sehr ins Gewicht, damit werde ich sehr gut leben können. Hauptsache es gibt eine riesige offene Welt in dem man viel erleben und entdecken kann, hach Herrlich einfach nur.

Fifa-Gott95
vor 1 Jahr | 0
danke KenSugisaki!

wie erwartet fiel der test für mich aus. für mich nach dem gesehen und gelesenen infomaterial ganz klar DER titel für die WiiU. und mMn DAS RPG Konsolenübergreifend. Kenne viele die nach der Story von Fallout keine lust mehr auf die Nebenmissionen hatten. mir (und uns) wird das mit Xeno nicht passieren, wenn man jedesmal beim erkunden solch tolle Landschaften zu sehen bekommt. ich freue mich schon darauf einfach mal ein paar stunden nur rumzulaufen und mir alles nur anzuschauen. so sehr auf ein spiel gefreut hab ich mich das letze mal bei Assassins Creed 2.

thirdparty
vor 1 Jahr | 0
.....und warum npochmal war das Spiel in Japan ein mehr oder weniger Flop?

ProG4M3r
vor 1 Jahr | 0
1.) Japaner spielen am liebsten auf mobil Geräten, heißt 3DS.
2.) Die RPG dichte in Japan ist extrem hoch, da ist ein Xenoblade nichts worauf alle warten...
3.) ...selbst Xenoblade Chronicles hat sich trotz deutlich höherer Hardware Basis in Japan nur unwesentlich öfter verkauft. Ähnliche Verkaufszahlen erreichen übrigens auch andere große Konsolen RPG wie bspw. The Witcher 3.
4.) Da es nun einmal so ist, dass Japaner sich zwar zu mehreren Millionen Einheiten ein RPG auf dem Handheld...
5.) ...aber für ihre Heimkonsolen primär kurzweilige Party Spiele kaufen.

Gubbl
vor 1 Jahr | 0
Super Test.

Ich bin trotzdem noch nicht sicher, ob ichs mir kaufen soll. :(

Ribesal
vor 1 Jahr | 0
Netter Artikel...aber...

"die japanische Original-Tonspur wird nicht angeboten."

Warum? WARUUUUUUUUUM!?!?!
Meiner Meinung nach klingt die englische Sprache so abscheulich x_X

War das zuvor schonmal irgendwo erwähnt, dass es keine japanische Sprachausgabe gibt? Ist für mich jetzt nen herber Dämpfer =/

ProG4M3r
vor 1 Jahr | 0
@Ribesal: Die hat schlicht und ergreifend nicht mehr auf die Disk gepasst, weil das Spiel zu groß ist :D
Das Nintendo diese wahrscheinlich nicht als DLC anbieten wird... naja, es ist halt immer noch Nintendo ^^
Ich hätte sie auch gerne, aber was soll man machen?

Ribesal
vor 1 Jahr | 0
Naja, die Umgebung redet ja nicht und die hat mich im Wii Teil schon mehrmals vom Hocker gehauen. Auf dass XCX das übertrumpfen möge!

Belphegor
vor 1 Jahr | 0
@thirdparty: Woher nimmst du deine These? XC hat sich in Japan über die Jahre 197.000 x verkauft. XCX steht nach 6 Monaten bei 120.000 verkauften Einheiten. Warum sprichst Du von einem Flop? Provokation?

McClane
vor 1 Jahr | 0
-> Flop

- Hakuo -
vor 1 Jahr | 0
@Belphe: Für so ein Spiel sind 120.000 nach 6 Monaten nun mal ein flop. Da lässt sich nix drehen und wenden, mit dem Aufwand, Umfang und der Bewerbung hätte es sich einfach öfter verkaufen müssen.
Viele Japaner sagen im Netz auf diverden Foren auch, dass ihnenndas Spiel zu westlich ist. Mag für den Großteil des Marltes zwar besser sein, aber japaner stehen eben mehr auf ihre JRPGs.
ist auch keine Provokation bei thirdparty zu erkennen, er hat nachgefragt warum es allgemein als Flop in Japan gilt.
Wenn dich sowas Provoziert solltest du dir vielleicht langsam mal Gedanken über deine Gesundheit machen^^

Masters1984
vor 1 Jahr | 0
Hater gonna Hate, man ist auch nichts anderes mehr gewohnt, da könnte man euch ein Spitzentitel nach dem andern servieren, die Haterfraktion findet immer etwas zu meckern, peinlich. Vielleicht sollte man nicht mit unwahren Behauptungen provozieren, Xenoblade Chronicles X mag Geschmacksache sein ist aber alles andere als ein Flop.

- Hakuo -
vor 1 Jahr | 0
Hier hatet niemand, aber Verfolgungswahn scheint sich langsam unter den "wahren"Nintendo Fans breit zu machen.
120.000 Verkäufe in 6 Monaten sind ein flop, xenoblade auf wii hatte die 100.000 nach etwas mehr als einer woche.
Pro hat die Gründe dafür ja schon aufgezählt.
Ich sage nicht dass es hier einer wird, und schon gar nicht vom Spiel her. Es ging rein darum wie es in Japan lief. Und man kann mir nicht erzählen, dass solche Verkäufe zufriedenstellend sind.

Zanza
vor 1 Jahr | 0
Mal schauen wie Genei Ibun Roku FE sich schlägt im Vergleich zu XCX, da bin ich ziemlich gespannt drauf, japanischer geht's doch nicht mehr und müsste sich theoretisch dann besser verkaufen laut einiger Aussagen.

mowowo
vor 1 Jahr | 0
ich glaube auch, das es in japan geflopt ist anhand verkaufszahlen. lässt sich nicht anders sagen. aber vielleicht ist es doch gut. bayonetta hat auch gute noten und ist gefloppt. hilft halt nur nicht finanziell

Der Horni
vor 1 Jahr | 0
Immer wenn ich im Shop binn Stürtzt meine Wii u ab was ist da los?